Juist

Zu Lande und aus der Luft – wunderschöne Landschaften

Meine zweite Reise musste ich leider alleine, ohne meine Frau Sandra machen. Nichtsdestotrotz hatte ich eine sehr schöne Zeit auf Juist.

Dieses Mal bin ich Freitagabend wieder mit dem Auto losgefahren und habe die Nacht in der Nähe von Norddeich im „Landgasthaus Leezdorfer Hof“ verbracht. Nach einem schönen Frühstück am nächsten Morgen ging es dann los nach Juist.

Nach gut 2,5 Stunden bin ich auf Juist angekommen. Bei leichtem Seegang war es eine angenehme Fahrt.

Ich habe zunächst im Hotel, dem Nordseehotel Freese, eingecheckt und im „Hohe Düne Restaurant & Schirmbar“ zu Mittag gegessen.

 

Die beiden Tage habe ich folgende Dinge erlebt, die ich euch sehr gerne ans Herz legen würde:

Samstag:

  • Wasserturm: Der Wasserturm ist das Gebäude, das alle weiteren überragt. Man kann ihn schon von der Anfahrt auf die Insel her sehen. Er ist 1927/28 erbaut worden, aber auch heute noch sehr wichtig für die Inselbewohner.  Leider kann man ihn nicht besteigen, aber von der Aussichtsdüne, ca. 10 Meter vom Turm entfernt, hat man einen wunderschönen Blick über den Ort und das Wattenmeer.
  • Otto-Leege-Pfad: Dieser Pfad ist ein ökologisch-künstlerisch gestalteter Weg, der das Ziel verfolgt, die Natur einer Düneninsel mit ihren komplexen Zusammenhängen zu erklären und zu veranschaulichen. Man startet an einer Aussichtsplattform an der Flugplatzstraße, geht über die Jaguar-Straße zu den Goldfischteichen und dann zu einer Hütte. Diese Hütte stellt das Leben und Werk des Juister Biologen Dr. Otto Leege dar. Von der Hütte aus geht man durch eine Dünenlandschaft bis hinauf zu den nördlichen Randdünen. Von hier aus hat man eine super schöne Aussicht.
  • Ein Abend an der Strandpromenade: Den Abend nach dem Abendessen an der Strandpromenade ausklingen zu lassen, ist definitiv nicht nur zu zweit mit eurem Partner schön. Auch ich habe alleine den Sonnenuntergang genossen und mich gut entspannen können. Man kann sich ganz einfach in eines der Promenadenlokale setzen und bei einem Cocktail oder Bierchen die Aussicht genießen.

 

Sonntag:

  • Loog: Nach dem Frühstück im Hotel bin ich mit dem Fahrrad in den zweiten Ort auf Juist gefahren – nach Loog. Hier habe ich das Küstenmuseum besucht, bin durch den kleinen Ort geschlendert und habe an einem Badestrand etwas entspannt. Danach ging es mit dem Rad zurück und zum Mittagessen.
  • Juister Auster: Meine Wahl zum Mittagessen am Sonntag. Wer Austern liebt, ist hier definitiv an der richtigen Adresse!
  • Flugplatz: Am Nachmittag bin ich zum Flugplatz gefahren und habe einen 15-minütigen Rundflug um die Insel gemacht. Wunderschöne Aussichten sind hier garantiert. Ich empfehle es euch!

Dann musste ich nachmittags auch leider schon wieder die Insel verlassen und mich auf den Heimweg Richtung Norddeich machen.

 

Einige Bilder:

 

Mein Fazit:

Juist hat wunderschöne Strände und Dünen. Wenn man sich es leisten kann, sollte man definitiv einen Rundflug über die Insel buchen! Auch hier muss ich sagen: Für einen ersten Eindruck hat mir Juist sehr gut gefallen und mein Interesse auf mehr geweckt. Ich könnte mir vorstellen wieder zurück zu kommen – dann hoffentlich mit meiner Frau.

 

Mein nächstes Ziel wird Norderney sein. Eine sehr begehrte Urlaubsinsel bei uns Deutschen.

Bis dahin Alles Gute!

Euer Paul