Baltrum

Vor einer Woche ging es nach Baltrum. Leider musste ich mich dieses Mal wieder alleine auf den Weg machen, da meine Frau keine Zeit hatte.

Ich hatte aber auch so wieder einmal eine wunderschöne Zeit!

Am Samstag Morgen ging es vom Hafen in Neßmersiel los. Die Fahrt rüber nach Baltrum dauert von dort aus nicht lange.

Auf Baltrum angekommen habe ich im Strandhotel Wietjes eingecheckt und mich danach auf Erkundungstour begeben. Ich bin zum 7km langen Sandstrand gegangen, habe eine Hochzeit miterleben dürfen, bin den Gezeitenpfad gegangen und habe dem „Museum Altes Zollhaus“ einen Besuch abgestattet.

Hier einige Infos zu den einzelnen Erlebnissen:

  1. Baltrum’s Sandstrand: Baltrum hat einen 7km langen feinen weißen Sandstrand, der stets von der DLRG überwacht wird. Man sieht viele Kinder, die Sandburgen bauen und am Spielplatz spielen, während die Eltern im Strandkorb/Standzelt entspannen. Es gibt außerdem eine Kite- und Windsurfschule, einen Kajak- und Katamaranverleih, Strandgymnastik und Beachvolleyball. Da wundert es sicherlich nicht, dass ich mich hier den gesamten Samstag Nachmittag aufgehalten habe. Ich habe Elke und Peter, am Strand kennen gelernt. Sie kommen aus Hamburg und wir haben am Nachmittag spontan versucht ein wenig Volleyball zu spielen (Erfolgsquoten wollen wir hier lieber nicht nennen).
  2. Hochzeiten auf Baltrum: Am Sonntag durfte ich eine Hochzeit miterleben – Baltrum bietet eine wunderschöne Kulisse hierfür! Ich habe mir später sagen lassen, dass viele Leute nach Baltrum kommen, um sich trauen zu lassen. Der feine Sandstrand, die Ruhe (Autos müssen auf dem Festland bleiben) und die netten Menschen auf der Insel machen sie zu einem beliebten Ort für den schönsten Tag im Leben.
  3. Der Gezeitenpfad: Ein beliebter Anlaufpunkt für Naturliebhaber wie mich. Sieben Kilometer ist er lang und führt durch inseltypische Biotope. Man braucht etwa 2 Stunden, um in Ruhe die Informationstafeln (36 Stück) zu lesen und den Pfad zu erkunden.
  4. Museum Altes Zollhaus: Das Museum wurde 2007 eröffnet und für 3€ (Erwachsene) erhält man hier in vier Räumen und zwei Galerien spannende Informationen zur Geschichte der Insel.

Abgesehen vom Essen und Bierchen trinken am Samstag Abend habe ich sonst auf der kleinen Insel nicht vieles erleben können. Das Restaurant, in das ich gegangen bin, kann ich euch aber definitiv ans Herz legen! Es heißt „Skippers‘ Inn“ und bietet deutsche Küche in einem maritimen Ambiente. Sehr zu empfehlen! 

Am Sonntag ging es am späten Nachmittag bereits zurück, da ich am Abend noch mit meiner Frau zwei Freunde in der Heimat treffen wollte.

Bilder von Baltrum:

Mein Fazit:

Baltrum ist klein, aber sehr schön. Hier findet man die Ruhe, die man sonst wahrscheinlich nirgends finden kann. Ich persönlich fand meine 1,5 Tage Auszeit sehr angenehm. Für Menschen, die viel erleben wollen, ist die Insel wahrscheinlich nicht sehr spannend, muss ich sagen. Aber für ruhesuchende Naturliebhaber ist es ein gelungenes Ziel für einen Kurztrip.